Du willst gut drauf sein?

Gute Stimmung kann man sich man auf zwei Arten 'geben': Mit der "Von AUßEN nach INNEN"-Variante und mit der "So-Tun-als-Ob"-Variante.

Die 10 besten Tipps für gute Laune

  1. Stell Dich hin. Wirf Dich in Pose wie ein Superstar: Gerade, Kopf hoch, wie ein Mensch der gut drauf ist (Elvis, John Travolta usw. in ihren besten Jahren).
  2. Ja, auch Dein Gesichtsausdruck sollte gute Laune ausstrahlen - z.B. mit einem gewinnenden Lächeln.
  3. Lese einen Witz! Oder schau ein lustiges Video!
  4. Denke an eine gute-Laune-Situation, in der Du gut drauf warst. Rufe Dir die Erinnerung herbei: Wie seh es aus, was war da noch außenrum, gab es einen Duft, was hast Du gehört...
  5. Mach ein gute Laune Lied an, was dir gefällt und dreh die Musik voll auf!
  6. Sing mit! Laut, wild und hemmungslos.
  7. Lache! Denk eine eine urkomische Situation, die du mal erlebt hast.
  8. Tanze! Spring herum! Streck dich!
  9. Geh raus spazieren und hör gute Laune Musik dabei oder nimm Freunde mit!
  10. Und nun das Machtinstrument Nr 1: Schokolade oder eine andere leckere Sünde. Gönn es Dir!

Hier findest Du mehr als 10 gute Laune Musik-Tipps.

Ihr seid gerade dabei euer Badezimmer oder sogar das ganze Haus (neu) zu gestalten?

Wer sich als Badezimmerplaner betätigt, der sollte unbedingt an Musik im Bad denken!

  1. Besorge Dir eine Lampe mit Steckdose. Zum Beispiel:
  2. Stecke in diese Steckdose ein Radio oder eine Mini-Anlage, die bei Stromzufuhr automatisch angeht, z.B. ein einfaches Küchenradio. Beispiele:
  3. Du willst es noch cooler? Dann steck eine Mehrfachsteckdose an. In diese kommt ein Verstärker mit Boxen und das Radio/die entsprechende Anlage. Ich habe zum Beispiel Folgendes:

Investition: 150-300 Euro

Musik per Lichtschalter

Grundsätzlich ist der Trick, dass man mit dem Lichtschalter die Musik miteinschaltet.

Damit es Nachts nicht auch losträllert, kann man dann die 'leise' Deckenlampe nehmen und nur tagsüber das Licht mit der Musik. Man braucht also einen Doppelschalter.

Automatisches Radio geht ganz einfach - CD nur bedingt

Theoretisch gibt es auch Player, die bei vorhandener Stromzufuhr sofort eine CD abspielen. Bei den meisten muss man aber dann noch extra auf ein 'Play' drücken - und dann kann man sich die Konstruktion auch sparen. Ich habe damals die Recherche nach einem CD-sofort-abspiel-Player aus zeitgründen aufgegeben. Wenn jemand von euch so einen Player kennt, dann schreibt es hier unbedingt als Kommentar.

Vielleicht erinnert sich der ein oder andere an den Neurophysiologen Pawlow? Anfang des 20. Jahrhunderts machte er Tests mit Hunden. Vor dem Füttern ließ er immer ein Glöckchen läuten. Der Effekt: Nach ein paar Mal, sabberten die Hunde schon beim Läuten des Glöckchens. Daraus entwickelte sich dann die Lerntheorie dess "klassischen Konditionierens". Man hätte auch irgendetwas anderes vor der Fütterung machen können, z.B. Licht-an-Licht-aus oder was auch immer, Hauptsache der Hund verbindet dies eindeutig mit der Folge der Fütterung.

Die Erkenntnis war, dass man immer wieder den gleichen Reiz (=irgendetwas, was das Gegenüber wahrnehmen kann) vor einer für den anderen Handlung vorausschickt. Je nach dem was es für eine Handlung ist, kann sie Behagen oder Unbehagen hervorrufen. Nach einer gewissen Gewöhnungsphase wird dieser Reiz alleine schon den anderen in einen positiven emotionalen Zustand versetzen. Dieser Ursache-Wirkungszusammenhang heißt dann Anker.

Ziel: Dich oder Dein Gegenüber in einen guten, positiven Zustand bringen.

Ein Anker für "Selbstsicherheit": Denke an Situationen in denen Du Dich absolut selbstsicher gefühlt hast. Versetz Dich in diese Stimmung und hör dann ein bestimmtes Lied deiner Wahl. Wenn Du eine schwierige Präsentation o.ä. vor Dir hast, dann denk an das Lied und Du kannst wie ein Sieger die Präsentation halten. Wenn Du gerade sehr selbstsicher bist, hörst Du auch das Lied, um den Effekt des Ankers zukünftig zu verstärken.

Statt ein Lied zu spielen, kann man auch am Ohrläppchen ziehen oder ein bestimmtes Wort sich vorsagen oder irgendetwas Anderes, Eindeutiges, Unverwechselbares tun.

So weit so gut. Und was fängt man nun mit diesem Wissen an?

1) Du kannst eigene Anker (die ja auch negative Gefühle bewirken können) identifizieren und indem Du Dich in x anderen Situationen dem gleichen Reiz aussetzt, den Bann brechen.

2) Du kannst die positiven Anker von anderen ansprechen, eine bestimmte Haltung bei diesen hervorzurufen. So kannst Du es schaffen, dass eine vermeintlich unangenehme Situation von Deinem Gegenüber sogar als neutral oder gar angenehm empfunden wird.

3) Du kannst in Dir selbst positive Gefühle beliebiger Art hervorrufen, in dem Du einen Anker dafür schaffst (falls Du noch keinen hattest) und diesen dann aktivierst.

Effekt: Man kann also einfach überlegen welche Gefühle man gerne spontan hervorrufen möchte und dann dafür einen Anker erstellen.

Am Besten kann man es mit einer einfachen Form ausprobieren:
Verknüpfe besonders schöne Momente mit einem bestimmten Anker. Höre beispielsweise während eines schönen Urlaubes häufiger ein Musikstück, das Du besonders gerne hörst.
Wenn Du wieder Zuhause angekommen bist, kannst Du die damit verbundenen Zustände (Emotionen, Fähigkeiten) aktivieren indem Du diese Musik abspielst.

Gerade habe ich ein sehr gelungenes Hörbuch von dem Krisen-Pädagogen "Bijan Amini" angehört.

Hier meine Quintessenz:

Definition:
Eine Krise ist etwas, was das bisherige gewohnte Leben aus dem Gleichgewicht wirft.

Experten-Rat:
Erkenne etwas Nützliches / etwas Gutes / einen Sinn in der Krise, erst dann kannst du sie überwinden.

Beispiel:
Der Workaholik erfährt ein Burnout-Syndrom und fängt dadurch an, die Bedeutung seiner Familie für ihn ganz anders zu sehen. Er nimmt sich nun die Zeit, mit seinen Kindern spazieren zu gehen.

Ein Sprichtwort sagt "Die Güte des Goldes erprobt man im Feuer, die des Menschen in der Krise." Auch ein Diamand ensteht erst unter Druck.

Das chinesische Wort für Krise heißt "Weiji" und besteht aus zwei Wörtern: Gefahr und Chance.

Herr Amini sagt, er merkt daran, dass ein Krisen-Patient anfängt seine Krise zu überwinden, wenn man ihm inspirierende Fragen gestellt hat und er sagt "So habe ich das noch gar nicht gesehen...".

Um Konflikte im Beruf zu lösen Bedarf es viel mehr als nur Fingerspitzengefühl.

Jeder hat andere Interessen und oft herrscht Unsicherheit, was davon gezeigt werden darf. Im Zweifelsfalls wird das eigentliche Interesse hinter gewissen Andeutungen nicht klar, was dann wiederum zu sehr ungünstigen Missverständnissen führen kann.

Hilfreich ist folgendes Vorgehen:

  1. Grundsätzlich: Vorwürfe im Berufsleben nicht persönlich nehmen, sondern durch sachliche Fragen herausfinden worum es geht.
  2. Wenn das nicht klappt, kann man es auch mit einer direkten Frage versuchen. Beispiel: "Als wir gestern die Präsentation durchgehen wollten, da habe ich, dich als sehr ärgerlich wahrgenommen. Wenn ich etwas tun kann, dass solche Situationen mildert, was wäre das?"
  3. Anliegen und Interessen des anderen erkennen oder notfalls erfragen und respektieren (Ich bin OK, Du bist OK)
  4. Sag was du willst und brauchst, in einer Art und Weise die nicht negativ aufgenommen werden kann (Nicht fordernd, eher 'gut wäre wenn...' + den Nutzen klar machen).
  5. Hinweise/Lösungsvorschläge zur Veränderung konkret machen und festhalten

Natürlich gibt es im Arbeitsalltag vielschichtige Probleme, bei denen diese einfache Vorgehensweise nicht mehr reicht - z.B. wenn Machtkämpfe eine Rolle spielen - für die 'einfachen' Herausforderungen, habe ich mit diesem Vorgehen allerdings sehr gute Erfahrungen gemacht.

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T.O.T.E. kommt aus der Psychologie und steht für Test - Operate - Test - Exit.

Solange operieren, bis SOLL-Zustand erreicht. Dazwischen ständiger Ziel-Abgleich
Das T.O.T.E.-Modell aus der Psychologie

Zuerst stellt man den IST-Zustand fest und definiert den SOLL-Zustand (= Ziel).
Dann operiert man solange zielorientiert, bis der SOLL-Zustand erreicht ist. Dazwischen: Ständiger Ziel-Abgleich ("Test").

Hier ein Beispiel:

  1. Test:
    • IST-Feststellung: Nagel ist nicht der Wand.
    • SOLL-Definition: Nagel soll so in die Wand, dass ich mein Bild aufhängen kann.
  2. Operate: Nagel in die Wand hämmern.
  3. Test: Ist der Nagel auch weit genug in der Wand?
    • ... Wiederholen von Schritt 2 und 3 bis der Test erfolgreich ist ...
  4. Exit: Nagel sitzt → Ziel erreicht und Bild kann aufgehängt werden.

Das T.O.T.E.-Modell kann damit eine gute Hilfe sein, um sich auf sein Ziel zu konzentrieren, effizient zu arbeiten und schneller zum Ziel zu kommen.

Ich kann es nur empfehlen: Es funktioniert! Probiert es unbedingt selbst aus.

Der "magische" Button auf Make-Everything-OK.com hilft gegen viele Leiden:

  • unnötige Sorgen
  • unnötige Bedenken, die einen nicht weiterbringen
  • unwichtige Dinge für die man sich schämt...
  • u.v.m.

Leider nur gegen diese kleinen Dinge, bei denen man selbst sich nur im Wege steht.

Einfach mal ausprobieren:
http://make-everything-ok.com/

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Im NLP gibt es eine Methode "Pacing & Leading", die sehr effektiv hilft, die Richtung eines schwierigen Gesprächs mitzubestimmen.

Was ist Pacing?

Pacing ist die feinfühlige Anpassung des Ausdrucksverhaltens an ein Gegenüber.

Mit Pacing kann man den anderen 'abholen', das Gefühl von Gleichheit (= Rapport) aufbauen und damit Sympathie und Vertrauen schaffen.

Um jemanden zu pacen, ist grundsätzlich kein Vorwissen über ihn notwendig.

Es gibt zwei Wege das zu tun:

  • Man passt sich im körperlichen Ausdruck an (= Spiegeln): Körperhaltung/Sitzhaltung, Gestik, Atmung, Mimik, ...
  • Oder man passt sich im sprachlichen Ausdruck an (= Matching):
    Wortwahl, Dialekt, Sprechgeschwindigkeit, Rhythmus und Tonlage, ...

All das machen wir auf ganz natürliche Weise von selbst. Nur durch Wissen über Pacing kannst Du es nun auch bewusst nutzen.

Achtung: Nicht übertreiben, wenn es Dein Gegenüber als geplant wahrnimmt, ist jegliche Vertrauensbasis gebrochen.

Leading

Nachdem man sich einige Zeit dem Gesprächspartner angeglichen hat und so einen Rapport hergestellt hat, kann man dazu über gehen, ihn zu führen und dadurch die Richtung des Gesprächsverlaufs zu beeinflussen. So dass nun nicht mehr Du Dich dem Gegenüber weiter anpasst, sondern er sich Dir in gewisser Weise anpasst.

Future Pace

Das Future Pace ist eine mentale Reise in die Zukunft, um sich beispielsweise Ziele greifbarer zu machen. "Stell Dir vor es ist 20xx und Du hast/bist ..."

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Wie besänftigt man jemanden, der abgeneigt ist?
Wie verringert man Misstrauen, Widerstand, Resistenz?

Die Technik "Rapport" von Milton H. Erickson zielt darauf ab Freundlichkeit, Ähnlichkeit und Gleichheit hervorzuheben und somit Sympathie zu erzeugen und eine gemeinsame Ebene zu finden. Dadurch fühlt sich Dein Gesprächspartner sicherer und wohler, es kann ein Kommunikations-"Flow" entstehen und Du hast bessere Chancen, den Gesprächsverlauf mitzugestalten.

Was ist Rapport?

Eine positive, enge Verbindung zwischen zwei Menschen, die auf einer bewussten und auch unterbewussten Ebene verankert ist.

Wie baue ich das auf?

  • Authentisches Lächeln
  • Freundlichen, lockeren Augenkontakt immer wieder herstellen (ohne zu starren)
  • Nett und zuvorkommend sein (solange es mit dem Sinn der eigentlichen Kommunikation im Einklang ist)
  • Kompliment einstreuen, ehrliches Lob aussprechen
  • Übereinstimmungen mit der anderen Person hervorheben
    • Gemeinsame Erfahrungen oder Erlebnisse wieder ins Gedächtnis rufen
    • gemeinsame Interessen, Herkunft, Glaubenssätze
    • Bis der Rapport wirklich da ist, kann man das Gespräch so lenken, dass man damit eine Übereinstimmung wieder herstellen kann
  • Gegenüber begeistern: dem Gespräch aufmerksam und sehr interessiert folgen, vollkommen in dieser Situation anwesend sein, versuchen die Person zu verstehen (viel nachfragen)

Fehler vermeiden:

  • nicht zu nett sein
  • Kein Interesse am Thema vortäuschen - dann eben nur zuvorkommend und aufmerksam zuhören
  • Zu wenige gemeinsame Verbindungen bestehen, das 'langweilt' das Gegenüber, weil man immer die gleichen Erinnerungen weckt
  • Rolle beachten - bin ich der Unterlegene, der Überlegene oder sind wir gleich?
  • Auf keinen Fall "zu sehr versuchen" - das kann verzweifelt wirken und ist nicht mehr natürlich, das Gegenüber ist irritiert und zieht sich zurück. Lösung: Immer wieder Rapport aufbauen und dann wieder selbst ein kleines Stück weit zurückziehen.

Im nächsten Artikel:
Fortgeschrittene NLP-Technik "Pacing + Leading"

Üben üben üben und zwar in kleinen Schritten, denn wenn man es nicht richtig beherrscht, kann man dadurch jeglichen Rapport zu einer Person brechen.

Hier nun ein kleiner Trick mit großer Wirkung - bei mir funktioniert es tatsächlich:

  1. Denke an einen sehr weisen, guten Freund von Dir, der Dir absolut wohl gesonnen ist. Der weise, liebevolle Freund steht absolut zu Dir. Wenn Dir keine reale Person dazu einfällt, nimm Dir einen Moment Zeit, um so eine Person in Deinen Gedanken entstehen zu lassen.
  2. Stell Dir nun vor, Du schilderst ihm detailliert das, was Du bis eben als Problem empfunden hast. Was Dich daran ärgert, hilflos macht usw...
  3. Während Deiner Schilderung beginnt Dein treuer Freund zu schmunzeln, dann zu lachen, dann sich prustend auf die Schenkel zu klopfen und Dir auf die Schulter. Ihr lacht nun zusammen.

Was fühlst Du nun? Hör genau in Dich hinein und genieße die erleichternden Gefühle.

Aus dem Buch NLP - Eine Einführung - von Susanne Haag.